Halbzeit - Meine vierte Woche in Montpellier | ILA Französischschule
Share on Facebook
Facebook
Tweet about this on Twitter
Twitter
Email this to someone
email
Erfahrungsberichte

Laura’s Erfahrungsbericht n°4: Halbzeit – Meine vierte Woche in Montpellier

  • Zurück zur Liste
  • Vorheriger Artikel
  • Nächster Artikel
Laura’s Erfahrungsbericht n°4: Halbzeit - Meine vierte Woche in Montpellier

Eine aufregende Woche in Montpellier liegt hinter mir. Ich habe viele neue Leute kennenlernen dürfen, habe an vielen Aktivitäten der Französischsprachschule teilnehmen dürfen und unzählige unvergessliche Eindrücke gewinnen können. Aber jetzt alles auf Anfang und ich erzähle euch alles, was in dieser Woche in Montpellier passiert ist.

Der Montag fing damit an, dass viele neue Schüler in der Sprachschule in Montpellier angekommen sind und meine Kollegen und ich uns um sie gekümmert haben, damit sie sich gleich von Anfang an in der Sprachschule wohlfühlen. Nach der Präsentation der Schule und der Stadt, brachten wir sie in ihre Klassenräume, wo sie anschließend ihren ersten Sprachunterricht an dieser Sprachschule hatten hatten. Im Anschluss daran startete die Führung durch die historische Altstadt von Montpellier, welche wöchentlich, im Wechsel mit der Führung durch das Viertel Antigone, von der Sprachschule durchgeführt wird. Es nahmen viele Schüler daran teil und bei bestem Wetter konnten wir die Besichtigung genießen und erhielten viele interessante Informationen über die Historie von Montpellier. Besonders schön daran war, dass man Kontakte untereinander knüpfen konnte und so einige kennenlernte, die aus dem gleichen Land kommen oder mit denen man sich gut versteht. Nach der Stadtführung ging es für mich zurück zur Sprachschule. Dort fand für alle, die heute ihren ersten Tag hatten, ein kleiner Empfang mit Wein und Snacks statt. Auch dies war eine schöne Aktion der Sprachschule, bei der man sich gegenseitig kennenlernen und austauschen konnte.

Nach dem Feierabend ging es für mich dann nach Hause zu meiner Gastfamilie. Doch es dauerte nicht lange, bis die Abendplanung anfing und so stand schnell fest, dass wir mit einigen Leuten ins Australien gehen würden. Dies ist eine Bar/Disko in Montpellier, welche montags gerne von Studenten besucht wird und dementsprechend war es auch an diesem Montag sehr gut besucht. Ich habe dort viele Studenten der Sprachschule getroffen und es war interessant sich auch mal außerhalb des Unterrichts mit ihnen zu unterhalten. Eine Sache, die man dort auf jeden Fall nicht bemerkt ist, wie schnell die Zeit vergeht und so ging es länger als vorher geplant und die Nacht wurde sehr kurz. Der Dienstag verging zum Glück wie im Flug und so konnte ich mich nach meinem Tag in der Sprachschule direkt zuhause ausruhen.

Die nächste Attraktion stand dann am Donnerstag an. Das Atelier Muscat fand im Anschluss an den Unterricht statt und wurde sehr gut von den Studenten angenommen. Bei dieser außerschulischen Aktivität stand die Schulung der Sinne im Vordergrund. Durch die Verkostung von vier verschiedenen Weinen mit passenden Leckereien sollten die Studenten einen Einblick in die Welt der Weine aus der Umgebung von Montpellier erhalten und zugleich erhielten sie eine Schulung in der Analyse von Weinen. Besonders wurde hierbei auf das Aussehen, den Geruch und natürlich den Geschmack eingegangen. Toll war dabei, dass man das französische Vokabular erhielt, welches man zur Beschreibung des Weines benutzen kann. Wie ihr auf den Fotos auch sehen könnt, hatten alle viel Spaß an diesem Atelier.

Der Freitag gestaltete sich wieder etwas ruhiger für mich. Neben meinen üblichen Aktivitäten nahm ich heute am Atelier Phonétique teil, welcher die Studenten für bestimmte Laute sensibilisieren und das Gehör und die Aussprache eben dieser verbessern sollte. Auch ich durfte die Aufgaben bearbeiten und fand es sehr interessant zu sehen, welche Schwierigkeiten dabei auftreten können und welche verschiedenen Möglichkeiten es gibt, die Schüler für die richtige Produktion von Lauten zu schulen.

Ich finde es richtig toll, dass eine Sprachschule neben dem Unterricht noch vielfältige Aktivitäten anbietet, an welchen man gemeinsam mit Leuten, die man schon kennt, teilnehmen kann oder man nimmt teil und lernt neue Leute kennen, die auch an der Sprachschule Französisch lernen und vielleicht ähnliche Interessen wie man selbst haben. Auf meine nächste Woche in Montpellier freue ich mich schon riesig, da ich schon weiß, dass es für mich zu einigen spannenden Orten gehen wird. In meinem nächsten Beitrag werde ich euch von meinen Ausflügen mit der Französischsprachschule zum Schloss Flaugergues, zur Pont du Gard und nach Avignon berichten und natürlich wird es auch wieder schöne Fotos geben. Neben den Ausflügen werde ich aber auch an 2 Ateliers der Sprachschule teilnehmen dürfen. Besonders freue ich mich darauf, weil in der kommenden Woche der Französischkurs 50+ startet und die Ateliers und Ausflüge sind besonders für sie gedacht. Ihr könnt euch also wieder auf einen spannenden Bericht aus Montpellier freuen 🙂